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Pflegenotstand

Pflegenotstand in Deutschland: Ursachen, Ausmaß und echte Lösungen.

Über 300.000 Pflegekräfte fehlen bereits heute. Was steckt hinter dem Pflegenotstand - und was können Einrichtungen jetzt konkret tun, ohne auf die Politik zu warten?

Pflegekraft mit Stethoskop steht mit verschränkten Armen im Abendlicht vor einer Parkanlage
bereits heute fehlen300.000Pflegekräfte
verlassen den Beruf vor der Rente40 %der Pflegedienstleitungen
durchschnittlicher Stundensatz62 €Zeitarbeit in der Pflege
seit 2020 gestiegen28 %Leasingkosten in Kliniken
Die Hebel

Was wirkt wirklich gegen den Pflegenotstand?

Ausbildung und Nachwuchs

Mehr Ausbildungsplätze, generalistische Pflegeausbildung, Studiengänge. Wirkt langfristig, wird politisch gesteuert.

Mitarbeiterbindung

Flexible Arbeitszeiten, Wunschdienstmodelle, faire Dienstplangestaltung und ein gutes Teamklima halten Menschen im Beruf.

Effizienter Personaleinsatz

Wer intern besser steuert, braucht weniger externe Kräfte. Digitales Ausfallmanagement, Springerpools und Anfragen per App ersetzen die Telefonkette.

Internationale Fachkräfte

Anwerbung aus Drittstaaten, Anerkennung ausländischer Abschlüsse und Integrationsprogramme erweitern den Bewerberkreis.

Strukturelle Reformen

PPUGV, bessere Vergütung, Entlastungsstunden, Reform der Pflegeversicherung, Krankenhausreform. Notwendig, aber außerhalb des Einflussbereichs einzelner Einrichtungen.

Transparenz über die eigenen Zahlen

Erst wer Ausfallquoten, Leasingeinsätze und Poolnutzung kennt, kann gezielt gegensteuern statt nur zu verwalten.

Im Zusammenspiel mit Lösungen wie CrewLinQ für Ausfall- und Poolmanagement können wir solche Veränderungen aus Reformen oder Klinikpaketen im Alltag deutlich besser abfangen, ohne dass sie zusätzliche Belastung für die Teams erzeugen.
Ulrich Vallaster
Ulrich VallasterStellv. Pflegedirektor, Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee
Aus der Praxis

346 Mitarbeitende, Akutpsychiatrie, hohe Dynamik im Alltag.

Im Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee liefen kurzfristige Ausfälle früher über Telefonketten: zeitaufwendig, nervenaufreibend und fehleranfällig. Heute werden offene Dienste digital an den Pool ausgespielt, Rückmeldungen kommen per App zurück - in Minuten statt Stunden.

Besonders relevant wird das im Zusammenhang mit der Krankenhausreform: Wenn sich Strukturen verändern, brauchen Teams ein stabiles Fundament im Alltag und kein zusätzliches Chaos im Hintergrund.

Der interne Hebel

Was Ihre Einrichtung jetzt tun kann - unabhängig von der Politik.

Interne Ressourcen sichtbar machen

Wer kann kurzfristig einspringen?
Wo liegen ungenutzte Kapazitäten?
Welche Qualifikationen sind wo verfügbar?
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Telefonkette abschaffen

Digitale Anfragen erreichen alle gleichzeitig
Zusagen und Absagen sind dokumentiert
Keine Anrufe mehr in der Freizeit
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Springerpool strukturieren

Interne Flexkräfte gezielt aufbauen
Einsätze fair und nachvollziehbar verteilen
Leasing wird zur Ausnahme statt zur Regel
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Vertrauen von führenden Trägern im Gesundheitswesen

VitosDRKJohannesstift DiakonieSana Kliniken LübeckBärenfamilieAlexianerDiakonie HimmelsthürImmanuel Albertinen DiakonieDeutsche FachpflegeCaritasKrankenhaus HavelhöheAR SeniorendiensteKinderkrankenpflege Weser-EmsLittle Giants Care
Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Pflegenotstand.

Den strukturellen Mangel an Pflegekräften gegenüber dem tatsächlichen Versorgungsbedarf. Er zeigt sich in unbesetzten Diensten, hoher Arbeitsbelastung, steigender Fluktuation und wachsenden Kosten für Zeitarbeit.

Eine alternde Bevölkerung mit steigendem Pflegebedarf, zu wenige Berufseinsteiger:innen, hohe Belastung im Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen, die Menschen vorzeitig aus dem Beruf drängen.

Mehr, als es zunächst scheint. Ausbildung und Vergütung sind politisch gesteuert, der effiziente Einsatz der vorhandenen Mitarbeitenden aber nicht. Wer Ausfälle strukturiert steuert und einen eigenen Springerpool aufbaut, entlastet sein Team unmittelbar.

Es schafft keine neuen Pflegekräfte, nutzt die vorhandenen aber deutlich besser: offene Dienste werden in Minuten statt Stunden besetzt, das Kernteam wird entlastet und der Bedarf an externen Kräften sinkt.

In der Regel weniger als einen Monat bis zum Go-live. CrewLinQ läuft neben Ihrer bestehenden Dienstplanung, Sie müssen also nichts ablösen.

Jetzt den internen Hebel ansetzen.

Zeigen Sie uns Ihre aktuelle Ausfallsituation. In30 Minuten sehen Sie, wie viel Potenzial in Ihrer Einrichtung steckt.